Interkommunaler Radweg

von Eichwalde über Zeuthen und Wildau nach Königs Wusterhausen

Themen

  • foerdermittelaquise
  • infrastruktur
  • interkommunale-koopertation
  • planungsprozesse
  • gemeinsame-vergabe

Beteiligte Projektpartner

  • Gemeinde Eichwalde
  • Gemeinde Zeuthen
  • Stadt Wildau
  • Stadt Königs Wusterhausen
  • GP Planwerk

Projektlaufzeit

Laufzeit: 06/2020 bis 10/2025

Finanzierung

Die Planungskosten werden finanziert durch den Kreisstrukturfonds des Landkreises Dahme-Spreewald und Eigenanteile der Kommunen

Modellprojekt · Infrastruktur · Interkommunale Kooperation · Fördermittel

Anlass & Ziel

Im NUDAFA-Reallabor wurde die bereits länger vorhandene Idee durchgehenden, bahnbegleitenden Radwegs zwischen Eichwalde und Königs Wusterhausen aufgegriffen. Mit Unterstützung des Reallabors konnten die Kommunen Eichwalde, Zeuthen, Wildau, Königs Wusterhausen gemeinsam Fördermittel einwerben und ein Ingenieurbüro mit der Planung der Radvorrangroute beauftragen. Mit dem Projekt soll der Radverkehr in der Region erleichtert werden. Gleichzeitig gibt das Projekt Einblicke in interkommunale Planungsprozesse.

Vertreter der Politik und Verwaltung auf einer gemeinsamen Ortsbefahrung (2021)
Schematische Darstellung des Streckenverlaufs, dargestellt im Radverkehrsatlas

Stand der Umsetzung

  • Aufstellen einer Kooperationsvereinbarung zwischen allen vier Kommunen
  • Erstellung des LV durch KW und NUDAFA
  • Durchführung Vergabe und Beauftragung des Planungsbüros Gruppe Planwerk
  • Erarbeitung der Leistungsphasen 1 und 2 durch GP
  • Umfassendes Beteiligungskonzept mit Vor-Ort-Befahrung (26.05.23) und Vorstellung der ersten Planungsschritte (05.07.23) unter Beteiligung der Fachöffentlichkeit, interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie der Politik
  • Beschluss der Vorzugsvariante durch die politischen Gremien in den betroffenen vier Kommunen
  • Abschluss der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung)
Öffentlichkeit, Politik, Fachplaner und Verwaltungen vor Ort im Austausch (2023)
Diskussion der Ergebnisse zum Ende der Leistungsphase 2 (2023)

Ergebnis & Ausblick

  • Das Projekt befindet sich aktuell (2026) in den Eigenverantwortungen der Gemeinden und in der Umsetzung.
  • Ein Abschluss der gesamten Maßnahme, über die vier Kommunen hinweg, ist für 2028 vorgesehen.
Streckenabschnitt westlich der Bahn (© Simon Fabel)

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Projekt NUDAFA im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA, www.fona.de) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter den Förderkennzeichen 01UV2124 (2020-2024) sowie 01UV2424 (2024-2026). Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren.